Review: Dreamtime – Tidal Mind

Zehn Millionen unterschiedliche Sounds, verstreut auf unbekannte Galaxien.

Das Raumschiff ist betankt, die Crew bereit, die Reise kann losgehen. Dreamtime nehmen uns mit „Tidal Mind“ (Cardinal Fuzz / Little Cloud / TYM) erneut mit auf einen Ausflug in außerirdische Sphären.

Es ist der vierte Trip der Australier. Wieder werden wir von kosmischen Sounds umhüllt, die manchmal von Synthies bestimmt sind, dann wieder von Hard Rock-Gitarren. Kraut Rock, Psych Rock, Dream Rock, von allem etwas.

Dreamtime agieren stets in epischer Breite und legen ihre Songs um die Sieben-Minuten-Marke herum an. Dabei erlauben sie eine stetige Weiterentwicklung.

„Mourning Star“ eröffnet mit fließenden und angenehmen Klängen. Dann wird die Gitarre etwas aufmüpfiger, der Song verdichtet sich und wird gegen Ende gar heftig. Dramatisch mit Spoken Word gibt sich zunächst „Emerald Sea“. Im Verlauf werden harte Riffs herausgeholt.

„Of Nautilus Descent“ ist ein fesselnder Rausch, der auf fernöstliche Klänge setzt, dann mystisch abgleitet. Bedrohlicher wird es mit dem Titeltrack, der im Verlauf verstörende Züge annimmt. Synthies dominieren das flächige „Submerged Sanctuary“, während die Gitarren auf „Liquid Light Phase“ die Nummer zum Psych Rock drängen.

Fazit: Variantenreiche, packende Platte.

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