Review: Dr Chan – Squier

Schluss mit dem ganzen Krawall: Die Garage-Rock-Band aus Paris hat auf ihrem neuen Album den Pop entdeckt.

Vergangenes Jahr lieferten Dr Chan mit „Southside Suicide“ ein schepperndes Garage Rock-Meisterstück ab. Das Tempo war hoch, der Sound matschig, das Gefühl echt. Nun ist der Nachfolger da. „Squier“ (Stolen Body Records) entfernt sich dabei vom Krawall.

Die Band aus Paris hat vielmehr den Pop für sich entdeckt. Die Songs werden luftiger, catchier und eingängiger. Die Energie ist noch da, wird aber sehr entspannt entfesselt.

„Empty Pockets“ fließt so angenehm dahin. Die Riffs sind locker, der Gesang trägt gut. Auch der Titeltrack ist ein Hit und erinnert an The Nude Party.

„Wicked and Wasted“ kracht noch schön, mündet dann aber in einen Psych-Jam. Energisch und schnell wird es mit „Bounded Affection“ und „Retarded“. Mit „God Hates You“ haben die Franzosen einen weiteren Hit dabei.

Etwas aus dem Rahmen fällt „Talk Shit (Glue)“, das auf sehr atmosphärischen und cleanen Rock setzt. Die Nummer könnte gut im Formatradio gespielt werden, dennoch bleibt zu hoffen, dass dies kein Ausblick auf kommendes Schaffen ist.

Fazit: Fantastische Garage Rock-Platte zwischen Punk und Slacker Pop.

8.9

Fazit

8.9/10
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