Review: Dopey’s Robe – Velvet Skinner

Die kanadische Garage Psych-Band läuft auf ihrem neuen Album spät zur Höchstform auf.

Dopey’s Robe hatten nach Umstrukturierungen 2018 das solide „Fasting for the Ceiling“ veröffentlicht. Es enthielt Garage Psych, der sich bei den Osees ansiedelte, als diese noch Thee Oh Sees hießen. Also mehr „Help“ als „Orc“.

Auch das aktuelle Werk „Velvet Skinner“ begibt sich recht rasch in die Nähe von John Dwyer & Co., gleich mit dem rasant garageigen, dabei lässig coolen Opener „Majesty Of Death & Time“.

Im Verlauf nimmt die Begeisterung etwas ab. Wunderliche Nummer, wie das sehr entspannte „Breakfast In The Lounge“ werden vom verstolperten Post Punk auf „Hedge Maze“ begleitet.

In der zweiten Hälfte wird es dann aber richtig gut. Zuerst kracht „Crime Matches“ herein, dann folgen die sehr langen Abschlussnummern. Auf „Mutants“ und „Logical Structure“ lassen es die Kanadier fließen, arbeiten Prog gekonnt ein, sind aber nie um einen Temposchub verlegen.

Fazit: Da sind tolle Stücke dabei.

7.9

7.9/10
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