Review: Dopey’s Robe – Fasting for the Ceiling

Neustart für die Band aus Vancouver: Ein Mitglied flog raus, als Quartett geht es weiter. Der Sound bleibt psychig, surfig und fuzzy.

Letztes Jahr veröffentlichten Dopey’s Robe das großartige „Who and When is Stephen Networks?„. Danach geriet die Band ins Wanken. Ein Mitglied sah sich mit Beschuldigungen konfrontiert. Welche das waren, wurde nicht verkündet. Schlußendlich gipfelte das Verhalten des Mitglieds im Rauswurf, die Psych-Punks aus Vancouver machten aber weiter.

Ohne große Vorankündigung gibt es nun sieben neuen Songs, zusammengefasst unter „Fasting for the Ceiling„. Dopey’s Robe setzen musikalisch beim Vorgänger an, geben sich aber etwas aufgekratzter und wilder.

Ihr Psych Rock orientiert sich an den Größen des Genre. Einflüsse von Oh Sees, Ty Segall und King Gizzard & The Lizard Wizard hört man heraus. Die Tracks pendeln zwischen wildem Rock und entspanntem Groove.

„Wigs With Faces“ steigt etwa surfig in die Platte ein. Dem entspannten Sound setzt man energischen Gesang entgegen. „Oblong Sayonara“ beginnt ebenfalls relaxed, wird mit der Laufzeit aber zerfahrener. „Waste“ ist driftend und endet mit einem tollen Jam.

„Jumbotron“ schiebt sich bedrohlich herein, wird dann zu einer Spielerei. Proggy kommt „Fasting“ daher. Auf dem atmosphärischen „U.F.NO“ erhalten wir ein deutliches King Gizzard-Zitat. Die Oh Sees werden auf dem abschließenden „On The Run“ gewürdigt.

Fazit: Zu 100% hat sich die Band noch nicht wieder gefunden, dennoch ist das schon recht stark.

7.7

Fazit

7.7/10
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