Review: Dirty Fences – Goodbye Love

Auch auf Album Nummer Drei regiert bei den Dirty Fences die Party. Ihr Retro-Rock arbeitet sich quer durch die Jahrzehnte.

Live entfaltet sich die volle Macht der Dirty Fences. Dann wenn der kleine Club zur Sauna wird und das Bier in Strömen fließt. Zu dieser Zeit an diesem Ort gibt es wohl keine bessere Band. Mit „Goodbye Love“ (Greenway Records) versuchen die New Yorker bereits zum dritten Mal, das Live-Gefühl auf Platte zu bannen.

„Goodbye Love“ ist der Nachfolger zu „Full Tramp“ und erneut wurde das Label gewechselt. Von Slovenly Recordings ging man zu Greenway Records, wo man die Platte auch als umfangreiche Deluxe-Version anbietet. Der Sound ist derweil gleich geblieben.

Man bewegt sich schwankend durch die Jahrzehnte, verarbeitet Proto Punk, Classic Rock und auch etwas Hair Metal. „All You Need Is A Number“ steigt mit dicken Gitarren und leichter Cheesiness in die Platte ein. Danach gibt es alles, was Spaß macht.

Punkiges mit „911“ und „Dance“, etwas Classic Rock mit „Goodbye Love“ und College Rock mit „Never Over“. Das Ziel ist der maximale Fun und die eine Zeile oder das eine Riff für das überkochende Publikum. Kaum verwunderlich ist die Zusammenarbeit mit Christina Halladay von Sheer Mag. Sheer Mag beackern ein ähnliches Feld. Hier findet man sich aber zu dem ruhigsten Stück der Platte zusammen, dem schunkelnden „One More Step“.

Fazit: Macht Spaß, kickt gut. Live sicher noch besser.

 

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