Review: Dirt Woman – The Glass Cliff

Ein frisches Quartett aus Baltimore spielt erfrischenden Doom.

Dirt Woman sind mit „The Glass Cliff“ (Grimoire) bei ihrem ersten Longplayer angelangt. Den Raum nutzen sie dann auch aus, wie es sich eben für eine Doom-Band gehört.

Das Quartett aus Baltimore um Sängerin und Gitarristin Zoe Koch kennt sich im Genre aus und weiß um die Regeln. Bedeutet, zäh Wälzendes, wuchtig Brummendes und endlos Repetitives wird geliefert. Die Drums sind kraftvoll, der Bass wummert und der Gesang verliert sich in der Ferne.

Doch, wer die Regeln kennt, kann sie auch brechen. Und so versuchen Dirt Woman Neues, wenn auch nicht Ungehörtes. Da ist etwa stellenweise der Stoner, den wir von Sleep kennen. Spoken Word-Parts treten auf „Fades to Greed“ auf, wie etwa bei Vinnum Sabbathi.

In Kombination klingt das frisch, vor allem wenn uns „Demagogue“ eher ruhige Minuten schenkt und droneige Parts einwebt. „Lady of the Dunes“ ist ein konventioneller Kracher, aber auch das nehmen wir gerne.

Fazit: Aus alt mach neu.

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