Review: Dire Wolves – Excursions to Cloudland

Neues Album der Space-Jammer: Mit Flöte, Elfengesang und Violine fangen sie perfekt den San Francisco Psych ein.

Dire Wolves machen seit 2008 Space-Jam-Rock in wechselnder Besetzung. Auf ihrem ersten Album für Beyond is Beyond Records, „Excursions to Cloudland“, haben sie erstmals mit der finnischen Sängerin Laura Naukkarinen zusammengearbeitet. Für die Aufnahmen haben sie sich in ihrer Homebase zusammengesetzt, die Instrumente angestimmt und geschaut, was dabei herauskommt.

Die Band wollte den Spirit von San Francisco herausarbeiten und dies ist auch gelungen. Man fühlt sich an eine Zeit zu Beginn der Acid-Welle erinnert, als der SF Psych großen Einfluss hatte. „Excursions to Cloudland“ ist stellenweise melancholisch, dann wieder lebensfroh und manchmal auch chaotisch.

Vier Songs sind enthalten, die jeweils die 10-Minuten-Marke als Ziel haben. Der Einstieg „Enter Quietly“ ist ein langer Psych-Jam mit Violinensprengseln und einer elfenhaften Naukkarinen. „Fogget Out (One)“ beginnt zurückhaltend und soll einen kalten, nebligen Sommertag in San Francisco zeigen. Ein Song, wie ein Sonnenaufgang, der sich zum Ende hin steigert.

„Fogged Out (Two)“ ist etwas krautrockiger und experimenteller geraten und bricht nach der Hälfte aus. „Cerebration Day“ ist klassischer SF Psych. Hier endet der Flow, der zuvor durchgängig zu spüren war.

Fazit: Eine Platte, die einen unfassbaren Sog entwickelt. Treiben wir auf der Psych-Welle dahin. Kann laut Band-Aussage auch stoned genossen werden – muss aber nicht.

 

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