Review: Demolition Doll Rods – Into The Brave

Können die Garage-Glammer aus Detroit nach 14 Jahren Pause das Biest noch entfesseln?

2007, ein Jahr nach „There Is A Difference“, stellten die Demolition Doll Rods ihren Betrieb ein. Nun ist die Band aus Detroit mit einer neuen Platte zurück. „Into The Brave“ (In The Red) knüpft dabei nahtlos an frühere Zeiten an.

Die Demolition Doll Rods kultivierten den simplen Garage Rock-Sound ihrer Heimatstadt und mischten Glam bei. Die Live-Shows waren legendär, ihr schweißtriefender Rock gefeiert. Gäbe es die Eagles of Death Metal ohne sie?

Margaret Doll Rod und Danny Kroha sind aus dem Gründungsteam übrig. Neu dabei ist Shelby Murphy an den Drums. Die lange Pause ist dem Trio nicht anzumerken. Gleich mit dem Opener „Cloud“ sprühen Funken. Der Track ist roh und glammig, reduziert und anschiebend zugleich.

Neu ist vielleicht der Mut zu mehr Luft zwischen den Zeilen, wie etwa auf „Sweet Leash“. Dazwischen knallen sie die coolen Nummern locker raus. „That’s Insane“ und „Baby Sis“ kommen so unbeschwert daher, dass man es kaum glauben kann. Da hat sich niemand noch ein paar Songs abgepresst, da ist wirklich viel Energie dahinter.

„Intergalactic Friend“ ist in seiner brummenden Funkiness genial. Einen Wahnsinnsgroove weist „Bitch Kickin'“ auf und „Smokin‘ Hot Hair Day“ ist einfach nur episch.

Auch das balledeske „I Wanna Go“ funktioniert. Sowieso über jeden Zweifel erhaben ist das beschwörende, dann kreischende „We Are One“.

Fazit: Zurück, als ob nichts gewesen wäre.

8.6

8.6/10
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