Review: Death Valley Girls – Under the Spell of Joy

Teils Garage Psych, teils verträumter Space Gospel.

Die Death Valley Girls haben über zwei Alben hinweg ihren hypnotisierenden Psych Rock gepflegt. Für das neue Werk geht die Band aus Los Angeles nun einen anderen Weg.

Zwar finden wir auf „Under the Spell of Joy“ (Suicide Squeeze) auch die bekannten Sounds wieder, doch werden wir oft in eine Welt zwischen Traum und Aufwachen entführt.

Begonnen hat man mit äthiopischen Funk, angekommen ist man bei Chorälen. Auf dem Titeltrack tritt etwa ein Kinderchor auf. Das Saxofon von Gabe Flores füllt die Lücken aus. Schon sehr nah am Gospel, an den sich auch „Little Things“ wagt.

Es gibt viel Träumerisches, etwa auf dem Opener „Hypnagogia“ oder auf dem dramatischen „Hey Dena“. „The Universe“ fließt spaceig dahin.

Dazwischen klassische Death Valley Girls-Sounds, etwa mit „Bliss Out“, das diese schöne Orgel hat. Oder auf dem punkigen „Day Miracle Challenge“.

„I’d Rather Be Dreaming“ vereint dann die unterschiedlichen Richtungen. Eine Weiterentwicklung der Death Valley Girls, fügt viele schöne Seiten hinzu.

Fazit: Das dramaturgisch bisher beste Album.

8.7

8.7/10
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