Review: Dead Vibrations – dto.

Die Neo-Psych-Bands werden immer weniger. Doch die Schweden halten das Banner auf ihrem neuen Album weit hoch.

Die Dead Vibrations sind bisher durch ihre EP „Reflections“ aufgefallen, auf die sie düsteren Neo Psych packten. Nun steht ihr Debütalbum in den Regalen. Es ist selbstbetitelt und erscheint via Fuzz Club Records.

Darauf setzen die Schweden voll auf treibenden, dichten und ein wenig kühlen Psych. Eine Zeit lang war dieses Genre sehr angesagt. Mittlerweile sind solche Bands aber fast ausgestorben und deshalb sind wir umso froher, dass die Dead Vibrations ihren Neo Psych noch pflegen.

Sieben Songs sind auf der Platte enthalten, die sich allesamt genügend Raum nehmen. Mit „On A Sunday Morning“ haben wir einen fetten und wuchtigen Einstieg. Der Sound ist eine Wand und lässt wenig Löcher.

„Chemical Hug“ beginnt beinahe bedrohlich, dann biegt er sehr melodisch ab. Beim atmosphärischen „Dive With You“ wartet man immer auf den Ausbruch, doch der kommt nie. Nach dem Neo Psych-Paradetrack „Marbles“ geht es shoegaziger mit „Void“ und „In Habits“ weiter. Am Ende steht mit „Bitter Better Way“ noch einmal satter Psych Rock.

Fazit: Sehr schön und runde Platte.

7.2

Fazit

7.2/10