Review: Dead Sea Apes – The Free Territory

Die Band aus Manchester ist auf ein Duo geschrumpft und erfindet sich neu im Drone.

Endzeitstimmung verbreiteten die Dead Sea Apes bereits auf ihrem letztjährigen Meisterwerk „Warheads“. Damals sprach Adam Stone über noisigen, dann wieder punkigen Psych Rock. Für ihr neuestes Album geht die Band aus Manchester wieder zurück zum Instrumentalen.

Vieles ist aber auch neu auf „The Free Territory“ (Cardinal Fuzz / Feeding Tube). Die Dead Sea Apes sind nur noch ein Duo. Bassist Nick Harris verließ die Band, ist bei der Platte aber noch auf drei Tracks zu hören.

Zudem überarbeitete man den Sound vollständig. Drone ist nun die bevorzugte Stilrichtung. Geholfen hat bei der Neuausrichtung Nik Rayne von The Myrrors, der auf zwei Songs seine Gitarre beisteuert.

Die Nummern sind endlos, immer um die zehn Minuten angelegt. Mit dem Titeltrack erreicht man gar die 20 Minuten. Wem „Warheads“ noch nicht düster genug war, findet hier Befriedigung.

Wobei „Falling Moon“ mit seinen Ambientflächen und zaghaften Effekten eher meditativ geraten ist. Auch das fantastische „Recognition“ löst das Dröhnen durch eine einsame Gitarre ab. Die leisen Anschläge entfliehen in die rauschende Ferne, das Schlagzeug zählt behäbig ein.

Mit „Diaspora“ zieht dann aber ein unerbittlicher Sturm auf. Der Titeltrack beruhigt dann zunächst, entfesselt dann ab der Hälfte Chaos. Verloren und melancholisch wird es mit „Sub Rosa“. Monoton dröhnt die Platte mit „Stateless“ dem Ende entgegen.

Fazit: Fesselnd.

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