Review: Dead Sea Apes – Night Lands

Die Großmeister des instrumentalen Psych Rock haben drei neue Songs aufgenommen.

Doppelte Freude für Liebhaber der Dead Sea Apes: Am 7. Februar erscheinen gleich zwei neue Alben der britischen Psych-Rocker. Mit „Night Lands“ (Cardinal Fuzz) erhalten wir drei gänzlich neue Tracks. Zusätzlich gibt es das Live-Album „Live in Belper“.

Die Dead Sea Apes trafen im Mai im No. 28 Café in Belper wieder auf Adam Stone, mit dem sie schon das großartige „Warheads“ veröffentlicht hatten. Es geht durch sieben Songs, die vorwiegend von „Warheads“ stammen.

Schauen wir uns nun aber „Night Lands“ im Detail an. Wie schon beim 2019er „The Free Territory“ arbeiteten die Dead Sea Apes mit Nik Rayne (The Myrrors) zusammen. Fülliger ist die Band geworden. War man beim Vorgänger nur noch ein Duo, konnte nun eine Erweiterung zum Quartett durchgeführt werden.

Weitere Änderung: Auf „Night Lands“ entfernen sich die Briten wieder mehr vom Drone, geben sich dafür offenen und wärmeren Klängen hin.

Die drei Songs sind aus Improvisationen entstanden. Hört man dann sehr deutlich. Das können sie aber auch verdammt gut, die Dead Sea Apes, Jam-Stücke zu gestalten, die einen Sog entwickeln.

Das 21 Minuten lange „No Friends But Mountains“ ist hier ein Showcase. Gediegen driftet der Song dahin, wird von Synthie-Schwurbeleien leicht gestört. Aha, er wird dichter, kennen wir ja. Hier gibt es aber den Bruch. In der Mitte, vor dem großen Ausbruch, sackt der Song ab und gleitet in einen angenehmen, sehr langen Fade-Out.

Der Titeltrack braucht anschließend lange, wird dann schleppend und laut. Auf „A Slow Heart Beats Hard“ ist er kurz zurück, der Drone. Er wird aber von Heavy Rock überlagert. Heavy Drone?

Fazit: Sie beweisen es immer wieder.

8.4

8.4/10
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