Review: Dead Rider – Dead Rider Trio featuring Mr. Paul Williams

Die Experimental-Rock-Band lädt sich eine mysteriöse Figur ins Studio ein.

Dead Rider hat sich für die neue Platte zum Dead Rider Trio gemacht. Die Band um Todd Rittmann besteht dieses Mal aus Matt Espy und einem gewissen White Christmas. Dazu gesellt sich der ominöse Mr. Paul Williams. Er drückt der neuen Veröffentlichung, die via Drag City erscheint, seinen Stempel auf.

Der Nachfolger zum 2017er „Crew Licks“ fällt erneut sehr düster und verstörend aus. Mr. Paul Williams haucht, schreit und beschwört seine Spoken-Word-Beiträge über arty, dann wieder straighte Rock-Musik.

Das Ergebnis ist mindestens seltsam, schlimmstenfalls behält man danach das Licht beim zu Bett gehen an. „Candles on Crabs“ eröffnet bereits mit maximaler Weirdness. „Not a Point on a Scale“ glättet die Wogen etwas, bleibt aber zupackend.

Die experimentellsten Momente von Primus werden auf „A Glistening Sap on Leaves“ zitiert. Mit der epischen Schlussnummer „For All the Daughters of Rope Makers“ gibt es einen eher entspannten Psych-Jam, der dann in unfassbaren Noise umbricht. Beinahe ist man froh, dass sich Mr. Paul Williams auf „An Inching Thief“ etwas versteckt hält.

Fazit: Wild.

7.8

Fazit

7.8/10