Review: Dead Otter – Bridge of Weird

Die Band aus Glasgow verliert sich auf ihrem Debütalbum in spacigen Jams.

Dead Otter stammen aus Glasgow. Neben John Riddell bedient Omar Aborida von The Cosmic Dead die Gitarre. Gavin Riddell ist am Bass, Scott Falconer sitzt am Schlagzeug. „Bridge of Weird“ (Riot Season Records) ist ihr Debütalbum.

Die Songs sind allesamt lange Jams, die sich frei entfalten und gerne ins Unendliche abdriften. Die Gitarren schweben damit zumeist leicht über dem stoischen Rhythmus. Alle Tracks sind rein instrumental.

„Eye Elevator“ pendelt zwischen Leichte und Schwere, referenziert Hawkwind ebenso wie Black Sabbath. „Waning“ ist eher hell und fließend, „LV-426“ dafür heftiger und schneller.

Das Herzstück der Platte ist der beinahe 14 Minuten lange Titeltrack. Wir tauchen in verschiedene Phasen ein, die mal wuchtig, dann wieder treibend sind. Insgesamt ein sehr spaciges Vergnügen.

Fazit: Grundsolide Jam-Space-Platte.

7.6

Fazit

7.6/10