Review: Dead Meadow – The Nothing They Need

Die Psych-Rock-Institution feiert das 20-jährige Bestehen mit einem neuen Album – und hat sich dafür etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Wo Dead Meadow draufsteht ist auch Dead Meadow drin: Seit 20 Jahren liefert die Psych Rock-Band aus Washington beständig driftenden Stoner Rock mit ausufernden Jam-Parts, stets locker und luftig vorgetragen. An der Musik hat sich seit Gründung kaum was geändert, vielleicht waren sie mal etwas punkiger.

Zu ihrer Anfangszeit lieferten Dead Meadow Platten im Jahrestakt, in letzter Zeit hat man aber größere Räume zwischen zwei Veröffentlichungen gelegt. So ist das letzte Album „Warble Womb“ bereits 2013 erschienen. Vielleicht wollte man das Jubiläum für „The Nothing They Need“ (Xemu Records) abwarten.

Für dieses Album hat man sich zudem etwas Besonderes ausgedacht: Alle jemals bei Dead Meadow tätigen Musiker sind vertreten. So kehrt Gitarrist Cory Shane zurück und auch die Drummer Mark Laughlin und Stephen McCarty sind wieder mit an Bord.

Musikalisch ist wieder alles beim Alten: Schleppende und ausufernde Tracks treffen auf von Neil Young inspirierte Stücke. Dazwischen gibt es wundervolle Soundflächen und wuchtige Jam-Parts.

„Keep Your Head“ ist der Vorzeige-Dead-Meadow-Track mit seiner langen Laufzeit und seinem offenen Raum für Improvisationen. „Here With The Hawk“ kommt dann etwas knackiger und beschwingter daher. Den frühen Neil Young kann man auf „I’m So Glad“ und „Unsettled Dust“ wiedererkennen.

„The Light“ ist ein behäbiger, fast instrumentaler Stoner-Track, der einfach nur großartig ist. Stampfend, dann wieder ausufernd gibt sich „Nobody Home“, während „This Shaky Hand Is Not Mine“ es etwas ruhiger angehen lässt.

 

Fazit: Keine Überraschungen, braucht aber auch keiner, bei der hohen Qualität.

8.2

Fazit

8.2/10
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