Review: Dead Leaf Echo – Beyond.Desire

Die Brooklyner Shoegaze-Band legt ein sehr atmosphärisches Konzeptalbum vor.

Für ihr drittes Album haben sich die Shoegazer von Dead Leaf Echo das Thema Verlangen als Konzept genommen. Zu finden ist der Begriff im Albumtitel, der da „Beyond.Desire“ (Moon Sounds/PaperCup) heißt, und als wiederkehrendes Element in ihren Songs.

Die Band aus Brooklyn legt prinzipiell einen recht kühlen Sound an. Dieser wird zwischendurch zwar leicht aufgebrochen und mit ein paar Sonnenstrahlen aufgewärmt, solche Momente sind aber selten.

Im Intro wird ein musikalisches Thema eingeführt, das dann noch zwei Mal aufgegriffen wird. Im Titeltrack wird über die Synthie-Line gesungen, im Schlusssong „It’s.Starting.To.Happen“ gibt es eine Art Remix davon. Dazwischen erhalten wir atmosphärisch sehr dichte Shoegaze-Songs.

In „Temple“ ist etwas mehr Sonic Youth drin. Vielschichtig und temporeich wird es mit „Strawberry.Skin“, während „Lemonheart“ deutlicher auf die Eighties setzt. „Tear.The.Heart.In.Two“ lässt etwas mehr Raum für Interpretationen. „Cloudancing“ ist ein sehr langer, eher ruhiger und sphärischer Track.

Fazit: Ein sehr dichtes Album, das mal verloren mal euphorisch wirkt.