Review: Dead Friends – Shirley

Country Psych aus Kanada, bei dem aber die konventionellen Rockgesten überwiegen.

Schon das 2018er Debüt der Dead Friends war ungewöhnlich und schwer zu beurteilen. Garage Psych lag vor, doch es gab düstere Rock-Tendenzen, die uns in die Welt von Interpol holte. Auf der neuen Platte „Shirley“ (Wallflower) wird das fortgesetzt.

Verstärkt werden hingegen Country-Versatzstücke eingestreut, sie verbleiben aber weitestgehend im Hintergrund. Das ist schade, denn da, wo es mehr Western gibt, klingen die Dead Friends besser.

Wie etwa auf „Wells“, das forsch angaloppiert, dann ins Endlose wegdriftet. Drumherum gibt es viel Konventionelles mit tiefem Gesang und dunklen Momenten.

Angenehm catchy gleitet dann „Molly“ dahin, auch „1912“ gestaltet sich psychiger. Schön ist der Fade-Out mit „Dandelion Blues“.

Fazit: Schwierige Sache.

7

7.0/10
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