Review: Damaged Bug / Black Pus – LAMC #17

Für die 17. Ausgabe der LAMC-Serie hat sich Famous Class viel aufregenden Krach ins Haus geholt.

Famous Class bringt in regelmäßigen Abständen 7-Inches heraus, die vom Künstler auf der A-Seite eine kuratierte B-Seite erhalten. LAMC heißt die Serie und der 17. Eintrag vereint Damaged Bug und Black Pus. So viel sei gesagt: Es ist die bisher spannendste Folge geworden.

Damaged Bug ist das Solo-Projekt von Thee oh Sees-Chef John Dwyer. Hierbei setzt sich Dwyer mehr mit elektronischer Musik auseinander und fabriziert einen scheppernden Tingel-Sound. Für die 7-Inch hat er „Rubber Lips“ ausgesucht, ein eierndes Elektro-Psych-Stück, das mit einer eingängigen Basslinie versetzt ist.

Der Gegenpart bildet Black Pus. Was Damaged Bug an hektischer Ruhe hineingebracht, wird auf der B-Seite in absolutes Chaos übergeführt. Der Mann hinter Black Pus ist Brian Chippendale, der im Hauptberuf Drummer bei Lightning Bolt ist. In dieselbe Kerbe schlägt er mit Black Pus und das heißt: krachiger Noise-Elektro. Dazu allerlei Spielereien, immer schön unbequem.

Fazit: Der beste Eintrag in der LAMC-Serie liegt hier vor. Damaged Bug und Black Pus sind herausfordernd aber ungemein aufregend.

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