Review: Cy Dune – Desert

Seth Olinsky von Akron/Family hat im Archiv gewühlt und staubigen Blues entdeckt.

Die Songs auf „Desert“ (Lightning) hatte Seth Olinsky alias Cy Dune schon lange herumliegen. Seit seinem Umzug in die Wüste im Jahre 2010 arbeitete er daran. Er dekonstruierte sie, lies sie liegen, spielte sie neu mit Freunden ein.

Sieben Songs sind nun auf „Desert“ enthalten. Cy Dune will das Archiv im Laufe des Jahres weiter öffnen, 2020 soll dann ein richtiger Longplayer folgen.

Was wir hier bekommen, ist sehr roh, aber ein guter Wurf. Auf „When You Pass Me“ stampfen die Trommeln wuchtig. Dazu gibt es verlorenen Blues. Eine mitreißende Nummer!

„Desert 2“ ist experimenteller, „Desert 3“ aufwühlender Desert Blues. Sehr berührend wird es mit dem reduzierten „Desert 4“.

Breit angelegten Folk erhalten wir auf „Architect“. Dann wird es punkig abgehackt mit „Just Kids“. Das Schlussstück „It Is The Is“ startet schön und ruhig, mündet dann in Free Jazz.

Fazit: Es wird sehr viel geboten. Olinsky stellt unter Beweis, dass er ein außerordentlicher Musiker ist.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr