Review: Curvs – Hauntropics

Das norwegische Duo liefert auf ihrem Debüt düstere Sounds zwischen Elektro, Kraut und New Wave.

Hjalmar Myksvoll-Singh und Øystein Redalen sind Freunde seit ihrer Jugend. Irgendwann nahm das Thema Musikmachen größeren Raum ein. Sie nannten sich Curvs und legen nun ihr, beinahe komplett in Eigenregie entstandes, Debütalbum vor.

Hauntropics“ (Fysisk Format) hat dabei die Soundausrichtung beinahe schon im Plattentitel. Haunted Tropical könnte man ihre Musik beschreiben. Die Synthies dominieren dabei, zwischenzeitlich werden Krautrock-Elemente genommen und etwas New Wave mit hineingemischt. Insgesamt bleiben die Songs aber düster, jedoch auf eine befremdliche Weise aufmunternd.

Auf „Khyber pass pt. 1“ ist der Sound sehr zwingend und treibend. Danach wird es etwas luftiger und krautiger auf „Bamboo Town“.

Mit „Airwolf Gandhi“ folgt die interessanteste, weil variantenreichste, Übung. Fernöstliche Klänge gehen in eine stellenweise straighte Rock-Nummer über. Immer wieder biegt der Track aber in eine andere Richtung ab.

Dem Titel gerecht wird „Don Johnson“ mit seinem Eighties Touch. Düster und experimentell wird es mit „Boeing 909“. „Khyber pass pt. 2“ ist wieder sehr auf Synthies fokussiert und etwas ausufernder als der erste Teil, gibt sich aber dennoch sehr kühl und stampfend.

Mit „Atlantic Cologne“ erhalten wir einen sehr technoiden Track. „Avian“ entlässt dann mit entspanntem, eingängigem Elektro.

Fazit: Coole Platte. Sehr abwechslungsreich und mitreißend.

7.8

Fazit

7.8/10
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