Review: Cosmonauts – Star 69

Zurück zur Feedback-Orgie: Nach einem Dream Pop-Ausflug sind die Kalifornier wieder bei ihrem Drug Punk.

2016 überraschten die Cosmonauts mit „A-OK“ und einem sehr poppigen Dream-Psych-Sound. Zuvor hatten die Kalifornier gerne dicht rockend um eine Wall-Of-Feedback herum agiert. Mit ihrem neuen Werk „Star 69“ (Burger) kehren sie nun dorthin zurück.

Zumindest in der ersten Hälfte der Platte. Den Cut markiert das über neun Minuten lange „Wicked City (Outer Space)“. Die Effektpedale werden noch einmal überbeansprucht, dennoch hält hier schon ein sanftes Pumpen Einzug.

„Heart of Texas“ und „Molly on Glass“ sind dann verträumt, „Humming“ zeigt sich ebenfalls sehr atmosphärisch. „The Gold Line“ ist dann rein akustisch.

Erst mit dem abschließenden „Suburban Hearts“ zeigt man das, was man als Drug Punk umschreiben kann. Es ist Punk, den man spielen würde, wenn man voll auf Entschleunigung eingestimmt ist.

Das ist alles sehr gut, die Highlights stehen aber am Anfang der Platte. „Crystal“ slidet cool herein, präsentiert dann Psych Rock der luftigen Art. „Seven Sisters“ ergibt sich dann einer Feedback-Reverb-Orgie und ist ein Hit. Ebenfalls wundervoll ist das eingängige „Medio Litro“.

Fazit: Zwei Facetten, wobei die rockigere mehr überzeugt.

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