Review: Comet Control – Inside The Sun

Unbeschwerter Psych Rock aus Toronto.

Nach dem Ende von Quest for Fire entstand Comet Control. 2014 erschien ein erstes Album, mit „Inside The Sun“ (Tee Pee) gibt es nach fünfjähriger Pause nun den dritten Longplayer.

Der Heavy Psych ist die Grundlage, wird aber gerne zurückgefahren. Vor allem der Gesang von Chad Ross passt so gar nicht zu der an manchen Stellen entfesselten Wucht. So weich und zart.

Es geht nicht nur um den Groove, den Fuzz. Comet Control schaffen es, ganz unterschiedliche Songs zu kreieren. Jay Lemak trägt etwa mit seinen Synthie-Sounds das atmosphärische „The Afterlife“. Sophie Trudeau (Godspeed You Black Emperor!) rührt mit ihrer Violine auf „The Deserter“.

Am Anfang steht aber der fette Stoner. „Keep On Spinnin'“ ist heavy, knarzt. „Welcome To The Wave“ gibt sich schon zurückhaltender, sehr viel psychedelischer. Eine tolle Nummer!

„Good Day To Say Goodbye“ lässt das Brummen dahingleiten. Immer wieder werden die schweren Elemente in den Hintergrund gerückt. So auch auf dem Titeltrack. Die Drums wollen, doch das Schiff bleibt am Boden. Und dann das federleicht groovende „Heavy Moments“, wahrlich eine wundervolle Platte.

Fazit: Leichter Heavy Psych.

Comet Control - Inside The Sun

8.9

8.9/10
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