Review: CIVIC – Future Forecast

Die Australier pendeln auf ihrer fantastischen Debüt-LP zwischen Punk-Krachern und lässigem Power Pop.

Mit zwei EPs hatten CIVIC 2018 für Aufsehen gesorgt. Während „New Vietnam“ rohen Punk bot, wurde auf „Those Who No“ in Richtung Power Pop geglättet. Nun gibt es mit „Future Forecast“ (Flightless) eine erste LP der Australier. Die führt zusammen.

Die Platte ist sehr mächtig und dicht, von Gitarrensoli gespickt, hier und dort treten Bläser auf. Jim McCullough passt seinen Gesang wunderbar an den jeweiligen Untergrund an. Ob es jetzt kracht oder driftet, er ist immer mit der richtigen Stimmlage dabei.

„Sunday best“ veranlasst ihn zu Spoken Word über Post Punk, „Shake Like Death“ zu wütendem Gebrüll. Beides tolle Nummern, wie das gesamte Album großartig ist. Es ist grandioser Rock, der zu muskulösem Punk („Radiant Eye“) oder zu Power Pop mit Lap Steel („Tell The Papers“) aufbrechen kann.

CIVIC halten die Spannung über das gesamte Album. Da gibt es keinen Abfall, jedoch zugänglichere Momente, die aber ebenfalls packend geraten. The Stooges blicken ums Eck, ihnen gefällt, was sie da hören.

Fazit: Einfach ein tolles Rockalbum.

CIVIC - Future Forecast

9.1

9.1/10
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