Review: Chomper – Medicine Mountain

Mitglieder von Guided by Voices, The Men und Dream Police erschaffen als Chomper einen dichten High-Energy-Noise.

Chomper besteht aus Mark Shue (Guided by Voices), Nick Chiericozzi und Mark Perro (The Men) und Russell Hymowitz (Dream Police). Zusammen haben sie innerhalb eines Tages das Debüt „Medicine Mountain“ (Iron Pier) aufgenommen.

Wichtig war ihnen, die pure Energie in die Songs zu packen und nicht zu lange herumzutüfteln. Das ist ihnen sehr gut gelungen, denn „Medicine Mountain“ liefert von der ersten bis zur letzten Sekunden druckvollen Noise-Psych ohne überflüssige Elemente.

Der Sound ist dann eher bei The Men zu verorten, also einem gitarrenlastigen, sehr dichten Rock. Jeder Song ist wuchtig, es passiert wahnsinnig viel. Das Highlight der Platte steht mit „Hideout 3D“ gleich am Anfang. Wie fett sich der Track hineinschiebt, ist einzigartig. Sehr psychig ist er zudem noch.

„I Wanna Die“ galoppiert etwas zarter daher. Punkig wird es mit „2 Feet From A Rat“. Der Titeltrack ist ein knarzendes, schräges und fuzziges Epos. „Fuzz Monster“ trägt den Sound im Namen. Nach dem treibenden und driften Instrumental-Stück „I Wanna Live“ geht es mit den wilden „Wipe It Down“ und „AKA Pool Boy“ zu Ende. Schade, schon wieder vorbei.

Fazit: Wenn man dieser Platte eines vorwerfen möchten, dann dass sie zu kurz ist.