Review: Chiens de Faïence – Fail & Foil

LoFi-Garage-Pop aus Frankreich, der zur Schatzsuche einlädt.

Chiens de Faïence sind ein Trio aus Frankreich, das 2017 mit „No Reason“ eine schöne LoFi-Garage-Rock-Platte hatte. Nun gibt es mit „Fail & Foil“ (Howlin Banana / Hellzapoppin / Safe In The Rain) Nachschub.

Die Platte fällt mit 14 Tracks recht umfangreich aus. Genug Raum also, um verschiedene Ansätze vorzustellen. Die schwenken auf dem neuen Release mehr in Richtung Pop aus. Gleich der Opener „Ice Cream“ legt wundervollen Power Pop bereit.

In weiterer Folge ist alles ein wenig schräg, stets aber recht locker und entspannt. „Dans de beaux draps“ gerät etwas engagierter, „City Tour“ dafür reduziert. „This city is not a place for me“, heißt es dort.

Gesanglich wechselt man sich ab, auch was die Sprachen betrifft. Das trägt gut, lässt einen dranbleiben. Man entdeckt so das düstere „Chats gris“, das den Bass nach vorne bringt und mit kreischenden Synthies aufwartet.

Oder das knackige Rock-Ding „Curved Legs“, oder den Hit „Whispered Words“, oder das gegen Ende sogar noisige, sechseinhalb Minuten lange „Les Temps“.

Fazit: Macht sehr viel Spaß.

8.1

8.1/10
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