Review: Chew – Darque Tan

Psychedelische Sounds, mal verträumt, dann düster, schlussendlich fesselnd.

Nach „3D“ und „A Fine Accoutrement“ legen Chew nun Teil 3 ihrer EP-Serie vor. „Darque Tan“ (Stolen Body) setzt das Experimentieren mit psychedelischen Sounds fort. Wieder einmal heißt es: Alles ist erlaubt, was irgendwie schwurbelt.

Erstmals gibt es (richtigen) Gesang. Das Trio holt auf „Ti + Do“ Katherine Kelly Larson vor das Mikrofon, die den Song mit ihrer zauberhaften Stimme in Richtung Dream Pop rückt. Der scheppernde Beat darf im Hintergrund wüten.

Nach dem Opener wird es düster. „Future Prom“ fährt mächtigen Prog auf, der auch auf „Trucker Jesus“ sehr variantenreich zelebriert wird.

„Star Sixty-Nine“ ist ein knapper Track, der aber mit einem coolen Bass-Groove überzeugt. „Huevos Satanica“ greift dann das Cover auf, bietet schaurigen Prog und verbeugt sich vor Goblin.

Das abschließende „The Moon Is Not An Easy Target“ fällt experimenteller aus. Der Free Jazz wird im Weltall gespielt.

Fazit: Wieder voller Entdeckungen.

8.1

8.1/10
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