Review: CHEW – A Fine Accoutrement

CHEW veröffentlichen eine neue EP und perfektionieren ihren funky Fuzz-Elektro-Prog-Rock. Das Highlight des Albums ist das Schlagzeugspiel.

Etwas weniger noisy sind CHEW zwar, dennoch kann man den Vergleich zu Lightning Bolt durchaus herstellen. Beide Bands rücken die Drums in den Vordergrund und bei beiden Bands sitzen ganz große Künstler hinter dem Schlagzeug. Hier ist es Sarah Wilson, die Wahnsinniges vollführt.

Auf der neuen EP von CHEW sind es also die Drums, die hervorstechen. Drumherum gibt es funky, proggy Fuzz-Rock mit elektronischen Sprengseln. „A Fine Accoutrement“ (Stolen Body Records) ist der Nachfolger zur „3D EP“ aus dem letzten Jahr und knüpft ebendort an. Der kommende Longplayer soll etwas düsterer werden. Atmen wir also noch einmal durch.

Nach der Eröffnung „Mystery School“, die Gestolper a la Aphex Twin bietet, breitet sich der Titeltrack aus. Die Gitarren setzen ein, die Drums wärmen sich auf und es entfaltet sich ein packender Song. Gesang gibt es an keiner Stelle, nur die Instrumente dürfen sprechen.

„Deep Inside The Fade“ geht in „Golden“ über, welches wieder sehr gitarrenlastig und experimentell ist. „Numerololgy“ bietet Entspannung und Noise zugleich. Mit „Crunchy“ entlässt uns das Album mit einem sehr loungigen Track. Hier kehrt man zum elektronischen Ausgangspunkt zurück.

Fazit: Muskelbepackte Platte, die sehr viel für die Zukunft verspricht.

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