Review: Cherubs – Immaculada High

Bombast Noise Rock aus Texas: Cherubs sind seit beinahe 30 Jahren auf viel Feedback bedacht, klingen hier aber erfrischend.

Nach 20-jähriger Pause kehrten die Cherubs 2014 zurück, legten mit „2 Ynfynyty“ 2015 einen neuen Longplayer vor. Für die zweite Post-Reunion-Platte setzten sich die Texaner mit Erik Wofford zusammen.

Wofford hatte es bisher eher mit farbenfrohen Sounds zu tun, produzierte etwa Platten von Golden Dawn Arkestra und Holy Wave. Das Händchen für das Luftige ließ er nun auf „Immaculada High“ (Relapse) einfließen.

Es ist eine bombastische, in Feedback getränkte Noise Rock-Platte. Doch die Cherubs fahren gerne auch mal zurück, geben sich freier und zugänglicher. Tight ist das aber immer.

Die Tracks wechseln zwischen hart krachend und schleppend ab. „18 The Number“ ist kompromisslos, „Sooey Pig“ wirkt entlastend, driftet gar psychedelisch ab.

Highlight ist das saucoole „Breath U Can C“. „Nobodies“ breitet seinen repetitiven Noise Rock auf sechs Minuten aus. Da stößt man schon einmal an die Grenzen.

Insgesamt ist die Platte jedoch sehr gut gelungen, wenn auch eine Spur zu lang.

Fazit: Frischer Noise Rock von Urgesteinen routiniert dargeboten.

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