Review: Cherry Glazerr – Stuffed & Ready

Die Band um Clementine Creevy setzt erneut auf dicken Rock.

In einem Facebook-Post hatte sich Clementine Creevy letzen Sommer für die vielen Besetzungswechsel bei Cherry Glazerr entschuldigt. Aber schließlich handle es sich bei der Band um ihr Projekt, das sie begonnen hat und für immer führen wird.

Für die neue Platte „Stuffed & Ready“ (Secretly Canadian) hat sie jedenfalls Drummer Tabor Allen und Bassist Devin O’Brien engagiert. Die Kalifornierin bleibt auf dem Weg, den der 2017er Release „Apocalipstick“ beschritten hatte. Creevy setzt auf fetten Sound mit ausgefeiltem Gitarrenspiel und Basic-Songwriting. Die Strophe ist stets zurückhaltend und leise, im Refrain wird es dann hart.

Ursprünglich waren Cherry Glazerr eine coole LoFi-Garage-Rock-Band, die mit „Haxel Princess“ 2014 eine Platte für die Ewigkeit vorlegte. Jetzt ist es eine Indie-Rock-Band mit Hang zum Grunge und Punk. Eher austauschbar, wären da nicht Creevys tolle Stimme und ihre Fähigkeiten an der Gitarre.

„Ohio“ ist dicker Gitarrenrock, „Daddi“ klimpert kühl und wird explizit. Sehr gut sind das straighte „Wasted Nun“ und das luftige „Self Explained“. Auf „That’s Not My Real Life“ driften wir mit Gaststar Delicate Steve in proggigere Gefilde.

Fazit: Schon gut, sticht auch ein wenig heraus, ist aber weit davon entfernt, legendär zu sein.

7.8

Fazit

7.8/10
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