Review: Chemtrails – Calf of the Sacred Cow

Die Chemtrails aus London liefern auf ihrem Debütalbum melodischen LoFi-Pop-Punk. Die Hitdichte ist enorm.

Nach Singles und EPs erhalten wir nun das Debütalbum der Chemtrails. Die Band aus London hat ihr Werk „Calf of the Sacred Cow“ (PNKSLM) betitelt und ein Cover gewählt, das man eher einer Metal-Gruppierung zuordnen würde.

Dass die Verpackung täuscht ist ein Merkmal dieser Platte. Die Musik ist poppiger LoFi-Punk, die Texte wiegen jedoch schwer. Sängerin Mia Lust denkt darin über ihren Platz in der Welt als Transgender-Frau nach und ist es nicht immer einfach.

Der Sound ist sehr dicht und catchy. Das Keyboard klingt schön schräg und lässt manchmal Parallelen zu fernöstlicher Musik zu, wie etwa auf dem psychigen „Ghosts of My Dead Cats“. Beim Einstiegstrack fühlt man sich im Intro etwas an klassische 8-Bit-Musik erinnert, bevor dann melodischer Fuzz Pop losbricht.

Zu Beginn der Platte gibt man sich punkig, teils gar etwas bluesig, so wie auf „A Beautiful Cog in the Monolithic Death Machine“. Dann wird es mit „Tendrils“ poppiger, auf „Lizard Empire“ mit seinen weiten Keyboard-Flächen eher entspannt.

„Watch Evil Grow“ ist sehr dichter LoFi-Pop-Punk. Es folgen mit „Usual Freaks“ und „Milked“ zwei poppige Nummern“. Das schleppende „Overgrown“ bildet den Abschluss der Platte.

Fazit: Bleibt sofort kleben.

 

8.2

Fazit

8.2/10
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