Review: Cheap Perfume – Burn It Down

Politischer Punk aus Colorado mit deutlichen Ansagen.

Cheap Perfume haben 2017 ihr Debüt „Nailed It“ vorgestellt. Feministischer Punk war darauf enthalten. Mit dem Nachfolger arbeitet die Band aus Colorado nun etwas mehr Pop ein.

Die Themen bleiben auf „Burn It Down“ (Snappy Little Numbers) aber dringend. Es geht auf „Put the Devil to Bed“ um sexuelle Übergriffe, ebenso auf „Time’s Up“. Männer werden aufgefordert, endlich die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Vergewaltigungen und Sexismus enden.

Diesen Themen begegnet Cheap Perfume energisch. Sängerinnen/Texterinnen “Jane No” and Stephanie Byrne schreien, sind dann eindringlich. An anderen Stellen wird es zugänglicher.

„Fauxminism“ ist Power Pop, „It’s Okay (To Punch Nazis)“, ein Re-Record einer alten Single, spielt mit einem lockeren Groove. Joan Jett’s „Bad Reputation“ wird beschleunigt, während sich das Abschluss-Jam-Stück „Only One of Us Leaves“ etwas zurücklehnt.

Die Drums klopfen hart, die Gitarren sägen. „Goodbye, Old Friend“ haut ordentlich rein. Sie wollen natürlich wachrütteln, schaffen das sehr unaufdringlich.

Fazit: Große Worte, großer Punk.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr