Review: Charlie & The Lesbians – Paper Trails of Happiness

Die Holländer pendeln auf ihrer neuen Doppel-EP zwischen hartem Garage Punk und wuchtigem Noise Rock.

Charlie & the Lesbians lassen ihrer „The Lost Boy“-EP aus dem Jahre 2017 neues Material folgen. Wieder ist das Format eine EP, dieses Mal aber eine Doppel-EP. Betitelt ist sie „Paper Trail of Happiness“ (Bottom Shelf Records).

Darauf schärfen die Holländer ihre Stärken. Sie prügeln harte Garage Punk-Sounds raus und legen dann wabernden Noise Rock aus. Räudig und düster ist es stets, nur an einer Stelle blitzt Melodisches auf. „Die, Die, Die“, ansonsten sehr wuchtig, hat diese lichten Momente.

Nach dem bösen „Losing It“, das unvermittelt hereinbricht und einen überrollt, folgt mit „Lucid Situations“ groovender Noise Rock. Wir bleiben zunächst bei dieser Klangfarbe. „Golden Boy“ bietet wieder Punk an, „Lovers“ startet mit Sludge.

„The Light It Dies a Lonesome Death“ setzt ganz auf ausufernde Gitarrensoli. „Vacation“ donnert dir dann die Faust direkt in die Fresse.

Fazit: Verlangt viel ab, ist aber durchwegs großartig.

8.4

Fazit

8.4/10
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