Review: CFM – Soundtrack To An Empty Room

Charles Moothart zeigt sich auf seinem dritten Soloalbum selbstbewusster.

CFM ist Charles Moothart, der wiederum als Mitglied diverser Ty Segall-Projekte bekannt ist. Sein drittes Soloalbum schrieb er, als er sich auf Tour mit der Freedom Band befand und vervollständigte es, als „Pre Strike Sweep“ von GØGGS in Arbeit war.

Soundtrack To An Empty Room“ (In The Red) lehnt sich teilweise sehr stark an den rumpeligen Punk-Sound der GØGGS an, beweist aber genug Selbstvertrauen, Eigenes zu wagen.

So stellt Moothart zur Hälfte des Werks die E-Gitarre in die Ecke und stimmt das gefühlvolle, sehr packende „Greenlight“ an. Auch der Titeltrack sucht nach verlorenen Tälern, die Akustikgitarre auf den Rücken geschnallt.

Drumherum regiert weiterhin der Fuzz-Punk, den der Kalifornier kultiviert hat. „Black Cat“ und „Street Vision“ neigen mehr zum Metal, „Sequence“ fällt trashiger aus.

Sehr schön sind das wuchtige „Crashing Through The Static“ und das driftende „River“. Trotz der Varianz wirkt die Platte so homogen, wie keine andere davor.

Fazit: Vielbeschäftigter Mann, der dennoch Zeit findet, solch ein Kleinod zu schmieden.

8.6

8.6/10
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