Review: Centrum – För Meditation

Die Schweden schenken uns erholsame Minuten.

För Meditation“ (Rocket Recordings), das Debüt des schwedischen Kollektivs Centrum, beginnt auf dem Eröffnungstrack „Vid Floden“ mit hektischen Alltagsgeräuschen. Wir hören Hupen, Straßengeräusche und aufgeregtes Geplapper. Dann setzt ein treibender Bass ein.

Ein repetitiver, meditativer Song beginnt, der sich langsam verdichtet, aber nie chaotisch wird. Flöten werden eingesetzt, dazu gibt es sanfte Percussions. Der Gesang kommt aus weiter Ferne.

Centrum um Mitglieder von Hills und Weary Nous halten genau das, was sie mit dem Albumtitel versprechen. Es ist eine ruhige, schleppende Psych-Rock-Platte, Goat auf Valium vielleicht.

„Sjön“ ist wieder sehr träge, wirkt aber etwas verlorener. Die Gitarre lässt sich zu einem endlosen Solo hinreißen. Beschwörend gibt sich zunächst „Stjärnor“. Eine Violine und eine Wah-Wah-Gitarre bestimmen dann das Geschehen. Endlos zieht sich die Schlussnummer „Som En Spegel“.

Fazit: Vier Meditationsansätze, stets erfolgreiche.

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