Review: CCR Headcleaner – Street Riffs

Fuzziger Garage Rock mit Punk, Country und viel Leidenschaft. Ein sensationelles Album!

Vier Jahre nach „Tear Down The Wall“ haben sich CCR Headcleaner wieder zusammengefunden. „Street Riffs“ (In The Red) ist dabei ihr ganz großer Wurf.

Der Sound ist klarer, die Wucht noch heftiger, die ruhigen Zwischentöne kommen deutlicher hervor. Dabei ist musikalisch alles beim Alten. Die Kalifornier spielen Garage Rock mit ordentlich Fuzz, lassen aber auch Country-Einflüsse zu.

CCR Headcleaner haben 2014 eine Split-Single mit Fuzz veröffentlicht. Mit „Street Riffs“ rücken sie noch näher an Ty Segall, Charles Moothart und Chad Ubovich. Das ist genau das Album, das man sich von Fuzz wünschen würde.

Es groovet, ist punkig, hat moshige Parts und sehr viel Engagement. „High Def“ eröffnet mächtig, plustert den Garage Rock ordentlich auf und legt den Grundstein. Da passiert so viel, das ist alles so dicht, dennoch präsentieren sich viele Songs als straighte Rocker.

„Office Buildings“ brummt so herrlich, „Sweets“ ist wunderbar räudig. „Star Cry“ schafft den Spagat zwischen zähem Doom und leichtem Rock.

Im letzten Drittel wird es leichter und hymnischer. Das Highlight ist das sehnsüchtige „Save This Song“, das bei all der Lagerfeuerromantik einen satten Stoner-Part perfekt einweben kann.

Fazit: Mitreißend, eine Sensation!

9.2

9.2/10
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