Review: Cate Le Bon – Reward

Kraut Pop, nennen wir es Kraut Pop.

Cate Le Bon schrieb ihr fünftes Album, zog damit durch die Lande und verfeinerte es. So ist „Reward“ (Mexican Summer) ein Pop-Album in einem unglaublichen Reifegrad. So detailliert, vielschichtig und vor allem anders. Nennen wir es Kraut Pop.

Begleitet wird die Britin von alten Bekannten. 2017 gab es das Projekt BANANA, aus dem eine Session-Platte namens „Live“ resultierte. Das damalige Personal ist auch auf „Reward“ dabei. Das wären u.a. Josh Klinghoffer und Stella Mozgawa (Warpaint).

Le Bon schafft es mühelos, zwischen wunderschönen Passagen und freakigem Psych zu wechseln, diese zusammen zu bringen, miteinander arbeiten lassen. Verweise auf ihre Weird-Garage-Projekt Drinks verstecken sich überall.

Etwa auf dem verschrobenen „Sad Nudes“ oder auf „Mother’s Mother’s Magazines“, das ebenfalls schön schief geraten ist.

„Miami“ ist warm, mystisch und versponnen, das Saxofon reagiert aufmüpfig. „Daylight Matters“ ist fantastischer Psych Pop. Persönlicher und reduzierter wird es mit „Home To You“ und „Here It Comes Again“.

Auf „Magnificient Gestures“ hören wir Kurt Vile im Hintergrund. Die Nummer ist flotter und wohl der rockigste Moment der Platte.

Fazit: Außerordentlich.

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