Review: Cate Le Bon & Bradford Cox – Myths 004

Mehr bei den DRINKS als bei Deerhunter.

Im Rahmen des Marfa Myths Festival wird jedes Jahr Künstlern die Gelegenheit geboten, miteinander in Ruhe an Songs zu arbeiten. Dieses Mal waren es Cate Le Bon und Bradford Cox (Deerhunter). Das Resultat erscheint als „Myths 004“ (Mexican Summer).

Weitere Musiker stießen zu dem Projekt hinzu, und zwar: Tim Presley (White Fence), der zusammen mit Le Bon auch das experimentelle Pop-Format DRINKS betreibt, Stella Mozgawa (Warpaint), Stephen Black (Sweet Baboo) und Samur Khouja, der ebenfalls bereits öfters mit Le Bon im Studio war.

„Myths 004“ ist von Versuchen geprägt und damit eher mit dem DRINKS-Output vergleichbar. Der Indie Rock ist die Basis, die schnell bröckelt. Wir sind zwei Minuten in der Platte, haben bis dahin „Canto!“ und Cox genossen, dann wird es schief, sehr verspielt.

Auf „Secretary“ singt Le Bon leicht melancholisch über ein einnehmendes Bett. Spoken Word steht am Ende und dies begleitet uns auch auf dem verstörenden „Fireman“. Ein Feuerwehrmann erzählt mit verzerrter Stimme von einem Brand, dazu zählt Le Bon auf, wo es überall brennt. Die Musik dazu ist beschwingt, leicht kindisch, völlig unpassend also.

„Constance“ hat einen antreibenden Beat und nährt sich bei elektronischer Musik. „What Is She Wearing“ ist sehr schräg, bevor es nach langen dreieinhalb Minuten doch noch einen coolen Rocker gibt.

Fazit: Es gibt genug zu entdecken.

7.9

7.9/10
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