Review: Cable Ties – Far Enough

Die Australier sind auf ihrem zweiten Album dann richtig gut, wenn sie zu repetitivem Proto Punk wechseln.

Die Cable Ties können mühelos einen energetischem Classic Rock-Song und dann eine intensiven Post Punk-Nummer abliefern. Das bewiesen sie auf ihrem 2017er Debüt, tun es nun erneut mit „Far Enough“ (Merge).

Das Trio aus Melbourne kombiniert Garage Rock und Post Punk in die genannten Stilrichtungen mit hinein. Der Punk zwischen Proto und Post wird vernachlässigt. Wenn schon schnell und hart, dann eher breitbeinig.

Sängern Jenny McKechnie beherrscht die verschiedenen Stimmungslagen, folgt der Instrumentierung. Auf sie mit Gebrüll, dann wieder erzählerisch, alles geht.

„Hope“ ist ein gefühlvoller Beginn, der Hard Rock ansteuert. Eher verzichtbar, wie auch das dicke Doppel mit „Not My Story“ und „Self-made Man“. Drumherum passiert Fantastisches, da sollten sie weitermachen.

„Tell Them Where To Go“ ist ein Stomper, hat aber auch eine breite Fläche. „Sandcastles“ ist fließend und stimmungsvoll, eine super Nummer.

„Lani“ breitet sich über sieben Minuten aus und gerät sehr packend. Ebenso „Anger’s Not Enough“, das ebenfalls stoisch und dicht ist.

Fazit: Die Hälfte ist fantastisch, die andere okay.

7.7

7.7/10
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