Review: Burning Palms – False Prophet

Die Okkult-Psych-Rock-Band hat ihr zweites Album veröffentlicht. Ihr Sound ist darauf ausgefeilter und packender geworden.

False Prophet“ (Little Cloud Records/Baby Tooth Records) ist das zweite Album von Burning Palms. Die Band aus Arizona startete 2014 mit einem psychigen, treibenden Debüt. Drei Jahre später haben sie ihrem Sound mehr Nuancen verleiht und gar ein Konzeptalbum aufgenommen.

Die Platte hat drei Teile, die durch die Interludes „Dusk“ und „Dawn“ voneinander getrennt sind. Der Beginn klingt zunächst etwas ungewohnt. Der Reverb ist weg und das Gitarrenspiel ist eher zurückhaltend. „Nightstalker“ kommt gar noisig daher, während „The Tarot“ mystisch dahinschleicht. Der Titeltrack geht dann mehr in Richtung Stoner, auch wenn er eher zart und verspielt ist. „Lies“ ist sehr verrucht.

Dann beginnt der „Dusk“-Teil, der dem von der Band genannten „Psych-Doom“ am nähesten kommt. Die Gitarren werden dominanter und härter. Nach drei Songs und dem „Dawn“-Interlude wird es dann wieder psychiger und treibender, stellenweise mit „Take Me“ auch hektischer. Die Schlussnummer „The Sword“ erinnert dann sehr an die Black Angels.

Fazit: Grundsolide Psych-Rock-Platte, die es erfordert, am Stück gehört zu werden.

 

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