Review: Buried Feather – Cloudberry Dreamshake

Der Inhalt hält, was der Titel verspricht: Verspielter Psych Rock mit leichtem Hang zum Stoner und zu den Sixties.

Cloudberry Dreamshake“ (Cobra Snake Necktie / Kozmik Artifactz) ist das dritte Album von Buried Feather. Was unter diesem Plattentitel veröffentlicht wird, sollte dann schon psychedelisch sein – und das ist es auch.

Die Australier spielen gemütlich versponnen Psych Rock, nehmen dabei Anleihen an Stoner und Blues Rock. Ganz will man den Sound nicht in den Sixties verorten, auch wenn es deutliche Hinweise darauf gibt.

„London Feels“ ist so ein Beispiel für verhuschten Retro Psych mit ordentlich Hall auf der Stimme und einem soliden Drift. Ansonsten ist man vorwiegend auf der 2000er Psych-Welle unterwegs, vermag wuchtig zu sein, aber auch ins Endlose zu schweben.

Dazwischen schummeln sich mit „Cult of Boogs“ und „Lightning Hands“ zwei knackige Fuzz-Rocker. Dazu gibt es mit „Nuclear Suzi“ coolen Garage Rock, der etwas an Ty Segall erinnert.

Insgesamt ist das Album sehr rund, ohne viel Pathos oder Muskelspielereien dargebracht. Es ist einfacher, solider psychedelischer Rock.

Fazit: Ausgewogene Mahlzeit.

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