Review: BSÍ – Sometimes Depressed​.​.​.​But Always Antifascist

Die eine Hälfte Dream Pop, die andere Punk.

Silla Thorarensen und Julius Pollux Rothlaender haben als Namen für ihr Musikprojekt BSÍ gewählt. Damit heißen sie, wie ein Busterminal. Ihr Sound ist aber weitaus aufregender.

Sometimes Depressed​.​.​.​But Always Antifascist“ (Tomatenplatten), das Debütalbum der Isländer, lässt sich in zwei EPs zu je fünf Songs unterteilen.

Die erste Hälfte begegnet uns mit großflächigem Dream Pop. Sanft geht es dahin, auf „TAL 11“ werden weite Welten hergezeigt. „Uncouple“ hat einen schönen Groove, ist catchy und beinahe ein astreiner Pop-Song.

Mit „Vesturbæjar Beach“ erfolgt der Break. Nun ist es Power Pop, den BSÍ da machen. In diesem Fall hat er eine Tendenz zum Ohrwurm. Es folgt Elektro Punk („Feela það“), Noise Rock („Dónakallalagið“) und etwas Post Punk („Alltaf alltaf stundum alltaf“). Sehr talentiert, die beiden.

Fazit: Kunterbunt.

BSÍ - Sometimes Depressed​.​.​.​But Always Antifascist

8.4

8.4/10
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