Review: Brant Bjork – Mankind Woman

Die Stoner-Rock-Legende legt Soloalbum Nummer 13 vor. Darauf sorgt Sean Wheeler von Throw Rag für eine willkommene Abwechslung.

Brant Bjork, Schlagzeuger bei Kyuss und Fu Manchu, ist im Desert Rock-Geschäft seit es ihn gibt. Mit 18 Jahren spielte er das Kyuss-Debüt „Wretch“ ein. 27 Jahre später ist er bei Soloalbum Nummer 13 angekommen. „Mankind Woman“ (Heavy Psych Sounds) heißt das Werk, das er zusammen mit Bubba Dupree geschrieben hat.

Überraschungen sind trotz der langen Karriere Bjorks dennoch immer wieder drin. So arbeitete Sean Wheeler von Throw Rag an der Platte mit und steuerte zwei Songs bei. „Pretty Hairy“ ist ein vertrackter Rocker, der zweite Song fällt dann richtig aus dem Rahmen.

Das abschließende „Nation of Indica“ ist ein wahnsinniger Drogenrausch, sehr abgefahren und wild. Zuvor erhalten wir bekannte Stoner Rock-Kost. Auf „Chocolatize“ gibt es einen schön staubigen Groove. Nick Oliveri singt im Hintergrund, Armand Sabal-Lecco bedient den Bass.

„Lazy Wizards“ ist entspannt, wie der große Rest des Albums. Der Titeltrack fällt mit seinem behäbigem Sound und dem eingängigen Groove auf. „Somebody“ ist sehr funky, hat ein fettes Stoner-Outro und ist die wohl beste Nummer der Platte.

Fazit: Gewohnte Kost mit ein paar unerwarteten Highlights.

7.7

Fazit

7.7/10