Review: Brant Bjork – Jacoozzi

Die Stoner-Legende zerrt Session-Überbleibsel ans Tageslicht. Hätte er es mal sein lassen.

Ende der 2000er hatte Brant Bjork so etwas wie einen Lauf. Im Jahrestakt erschienen Alben, das gipfelte mit dem 2010er Release „Gods & Goddesses“. Danach wurde es ruhiger um die Stoner-Legende, der nächste Longplayer sollte erst „Tao Of The Devil“ 2016 sein.

Dabei hatte Bjork im Dezember 2010 noch einige Songs in Joshua Tree aufgenommen. Doch nach der Session legte er die Tracks beiseite. Gut neun Jahre später werden sie nun doch als „Jacoozzi“ (Heavy Psych Sounds) veröffentlicht.

Es sind Jam-Stücke, die Bjork im Alleingang eingespielt hatte. Mit Tony Mason, langjähriger Mitspieler im Stoner-Zirkus, nahm er auf. Das Schlagzeugspiel steht im Fokus, fungiert als vordergründige Basis. Darüber legt er entspannte Gitarren.

Ein Großteil der Tracks sind wirklich nur Muster. Repetitive Drum-Parts ziehen sich über Minuten. Es fehlt an jeglichen Höhepunkten.

Lediglich „Oui“ ist ein vollständiger Song. Dazu kommt noch das abschließende „Do You Love Your World?“, das einmalig mit Gesang ausgestattet ist. Ansonsten ist die Platte ein Showcase dafür, wie gut Bjork das Schlagzeug beherrscht.

Fazit: Nur für absolute Fans!

4.6

4.6/10
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