Review: Brace! Brace! – dto.

Die Pariser spielen auf ihrem Debütalbum schrägen, aber melodischen Indie Rock.

Brace! Brace! stammen aus Paris und legen ihr selbstbetiteltes Debütalbum via Howlin‘ Banana Records vor. Das Label hat ein Händchen für talentierte Bands und es hier auch wieder bewiesen.

Wir haben es hier mit stellenweise sehr sanftem, aber immer leicht schrägen Indie Rock zu tun. Oft gerät er verträumt, dann wieder energischer. Bevor man zu nahe an Phoenix gerät, grätscht noch schnell die Fuzz-Gitarre dazwischen.

Auf „I’m a Jelly“ spürt man Anleihen an den Sixites Psych der Beach Boys. „Tease“ präsentiert ein sensationelles Keyboard und ist insgesamt sehr melodisch. Nach einem eher verhaltenen Beginn wird es mit „Club Dorothée“ und „Whales“ schneller.

Wenn es gar zu leise wird, heult die Fuzz-Gitarre auf, wie etwa auf „Casual Francines“. „On The Sidelines“ macht man plötzlich einen Schwenk zum Hymnischen. „Indecision“ ist für Brace! Brace!-Verhältnisse fast schon aufpeitschend.

Fazit: Sehr schön, facettenreich und spannend.

7.9

Fazit

7.9/10