Review: Boys – Rest In Peace

Boys ist eigentlich eine Frau und die macht wunderschönen Dream Pop.

Hinter Boys verbirgt sich die Schwedin Nora Karlsson. Im Alleingang nimmt sie ihre Songs auf, so auch für ihr Debütalbum „Rest In Peace“ (PNKSLM). Dabei haben die Tracks im Vergleich zu früheren Arbeiten an Qualität gewonnen und bieten ausgefeilteres Songwriting.

Acht Nummern befinden sich auf „Rest In Peace“. Sie bewegen sich hauptsächlich im Dream Pop-Genre, schlagen aber auch gerne in Richtung Sixties Psych aus. Die Synthies sind dominant, der Gesang ist verträumt.

Beinahe fühlt man sich an manchen Stellen an die Flaming Lips erinnert, vor allem wenn es recht orchestral wird, wie etwa auf „What If You Would Die?“. Die Platte gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Das wuchtig Antreibende („It Is Silly“) hat Karlsson ebenso drauf, wie das verträumt Eingängige („Rabbits“).

Besonders schön ist die vertrippte Sixties Psych-Nummer „Love Isn’t On My Mind“ geraten. Mit „My Baby“ zeigt sie uns zudem eine sehr persönliche Seite.

Fazit: Variantenreiche und eigentlich auch sehr fantastische Platte.

8

Fazit

8.0/10