Review: Boogarins – Lá Vem a Morte

Die Boogarins veröffentlichen ohne große Vorankündigung ein neues Album und bleiben bei ihrem gewohnten Dream-Electro-Psych.

Die Boogarins hatten zuletzt im Mai mit ihrem ersten englischsprachigen Song, „A Pattern Repeated On„, überrascht. Fraglich war, ob dieser Track eine Neuausrichtung darstellen sollte, sich eventuell auf einer kommenden Platte wiederfinden könnte. Dem ist nicht so, vorerst zumindest. Denn die Brasilianer präsentierten jetzt ihr neues Album, welches den Song nicht enthält.

Lá Vem a Morte“ ist dann auch wieder traditioneller Boogarins-Sound, in Portugiesisch gesungen, mit allerlei Samples versehener Dream Psych. Inhaltlich geht es darum, dass sich die Welt in eine unsichere Zukunft bewege und Zynismus nicht das richtige Werkzeug sei. Man müsse sich überlegen, wie man geeint den Krisen begegne.

Acht Songs erstrecken sich über knapp 27 Minuten. Drei Tracks sind Soundskizzen mit dem Albumtitel als Namen. „Polução Noturna“ blubbert vor sich hin, „Onda Negra“ und „Foi Mal“ sind etwas energischer. „Corredor Polonês“ erinnert an zurückgefahrene Tame Impala. „Elogio à Instituição do Cinismo“ ist experimentell und sperrig, aber auch irgendwie ein Party-Track.

Fazit: Die Boogarins lassen eine Weiterentwicklung vermissen, präsentieren aber konstant guten Dream-Electro-Psych mit Spielereien.

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