Review: Bong Wish – dto.

Mariam Saleh alias Bong Wish hat eine wunderschön versponnene Debüt-EP abgeliefert.

Mariam Saleh kommt aus Massachusetts und hat sich für ihre Musik das Pseudonym Bong Wish gegeben. Damit spielt sie mit den Erwartungshaltungen, denn Bands, die so heißen, erstellen normalerweise bekifften Stoner Doom. Auch die Typografie auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP (via Beyond is Beyond Records) deutet an, dass man es mit Heavy Shit zu tun bekommt.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Songs von Bong Wish sind verträumt und zart, folkig und fantastisch. Sie ist eher das Hippie-Mädchen, das vor einer Räucherstäbchenwand ihre Akustikgitarre bespielt und zwischendurch Gäste an die Flöte bittet. „Saturn Spells“ ruft etwa Erinnerungen an einen kollektiven Jam in einer Kommune herbei.

Zuvor gibt es mit „My Luv“ einen Hit, der einem Streifzug durch einen verwunschenen Wald gleicht. „Conversation With Business People“ ist dann ein sechs Minuten langer, driftender Track. Der Drum-Beat zieht sich stoisch durch, darüber werden Seidentücher ausgebreitet.

Mit „In The Sun“ bemalt sie die große Leinwand mit zarten Strichen. Einfach hervorragend!

Fazit: Vier Tracks sind nicht genug. Bong Wish, gib uns mehr!

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