Review: Bones and Jones – Living Given

Die Band aus Melbourne bedient auf ihrem neuen Album Fans der Kinks und Beatles. Und das sind wir ja alle.

Sixties Psych ist eine unerschöpfliche Quelle von Inspirationen. Oft fallen da die Namen der Kinks und der späten Beatles. Auch bei Bones and Jones tauchen diese Referenzen auf. Ihre Platte „Living Given“ spielt gekonnt mit diesen Einflüssen, gewinnt ihnen neue Facetten ab.

Die Band kommt aus Melbourne und klarerweise hat bei dieser Platte auch wieder Mikey Young seine Finger im Spiel gehabt. Es ist wieder einmal erstaunlich, was heutzutage möglich ist. In Eigenregie produziert, klingt das Album sehr satt und nuanciert, kaum zu begreifen, dass da kein großes Label dahinter ist.

Der Sound ist entspannt, die Surfbretter liegen bereit. Gute Laune ist angesagt, das Slackerleben ein zu wählendes. Bones and Jones wollen nur keine Hektik verursachen und bieten elf eingängige, entspannte Tracks an.

Das großartige „Tookems“ biegt kurz in Richtung Southern Rock ab, doch dann sind wir schnell mit „Dissipate“ bei groovendem Sixties Psych angelangt. „Find About“ und „Bed“ sind sehr melodisch, auf „Whilom“ gibt es etwas mehr Garage Rock.

Nach dem Kinks-Zitat „She Said“ geht es mit dem Titeltrack und „Who“ relaxed weiter. Die Schlussnummer „I’m On My Way“ ist sanft und lässt etwas Blues mitschwingen.

Fazit: So klingt der Sommer.

7.8

Fazit

7.8/10