Review: Bloody Head – The Temple Pillars Dissolve Into The Clouds

Einmal Alles, was den Kopf gut durchknetet.

Bloody Head sind ein wendiges Biest. Das neue Werk „The Temple Pillars Dissolve Into The Clouds“ (Hominid Sounds) bietet allerlei Spielarten des harten Rocks, mischt sie ineinander, überlagert, verweht.

Die Briten haben das Album vorwiegend live eingespielt, damit es noch roher klingt. Das sei geschafft, denn wir erhalten sehr viel Lautes und Ungehobeltes.

Einen Überbegriff für die Musik zu finden geht nicht. Also arbeiten wir uns Song für Song durch. „This Could Be Paradise“ eröffnet mit einer atmosphärischen Soundfläche, die von heftigem Sludge aufgebrochen wird. Wir haben Noise und psychige Ausflüge.

„Homeopathic Mountains“ startet moshig, hat aber auch droneige Passagen, dazu verhuschte Vocals. Mehr Space Rock also hier. Dann wird es mit „Discordia“ punkig, fortgesetzt auf „Your World Is As Old As You“, wobei hier eine psychigere Ausrichtung vorhanden ist.

Weiter: Chaotischer Noise Rock auf „Glory Holes“, groovender Sludge auf „Psychick Warfare“ und mächtiger Space Rock mit „The Process Of Forever“. Das abschließende „St Elsewhere And The Altar Of Coincidence“ hat dann noch einen neuen Ansatz parat. Driftend und zurückhaltend der Untergrund, noiseig das Darüber. Daraus schält sich dann dichter Psych Rock heraus.

Somit hätten wir alles beisammen. Zusammenfassend: Dichte, böse Rockmusik.

Fazit: Ziehen jeden Stil gut durch.

Bloody Head - The Temple Pillars Dissolve Into The Clouds

7.8

7.8/10
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