Review: Blackwater Holylight – Veils of Winter

Die Heavy Psych-Band aus Portland holte sich für ihre neue Platte 1001 Inspirationen.

Für ihr neues Album wählten Blackwater Holylight einen frischen Ansatz. Alle Musikerinnen waren am Entstehungsprozess von „Veils of Winter“ (RidingEasy) beteiligt, in wenigen Wochen wurde aufgenommen.

Das letztjährige Debüt von Blackwater Holylight hatte noch ein Jahr beansprucht, die Zeit hatte die Band aus Portland nun nicht mehr, was auch auf die vielen Tourneen zurückzuführen ist.

Jedenfalls hat dem neuen Album dieser Fokus auf das Wesentliche gut getan. Die Stimmung ist durchgehend, die Platte wirkt durchdacht und wie aus einem Guss.

Prinzipiell stehen Blackwater Holylight dem okkulten Heavy Psych der Marke Uncle Acid nahe. Sie verweilen aber immer nur kurz dort, orientieren sich stets schnell neu. Grunge, Folk, Shoegaze und Post Punk tauchen auf, wenn auch teilweise nur kurz.

Träge dröhnt „Seeping Secrets“, der Groove ist nur für einen Moment da. Auf „Motorcycle“ begleiten Synthies treibenden Rock, der in sich zusammenfällt, Doom erhebt sich, verschwindet wieder.

Sehr schön ist „The Protector“ geworden, der Okkultes mit Western-Sounds mischt, sich dann dahinschleppt. In poppiges Terrain dringt „Death Realms“ vor.

Ebenfalls eher leichter ist „Spiders“, das spaceig ausfällt, dann wuchtiger wird. Den hellsten Beitrag liefert „Lullaby“. Mit „Moonlit“ halten wir kurz beim Folk.

Fazit: Viele Einflüsse, homogenes Ergebnis.

7.8

7.8/10
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